Twitter soll Rettungskräfte unterstützen
Redaktion: Dietmar Flasch
Quelle: Heise – Technology Review und Feuerwehr.de
Forscher der Technischen Universität Delf ( TU ) in den Niederlanden haben ein Überwachungs-System entwickelt, um Daten und Informationen aus den Tweets des Kurznachrichtendienstes “Twitter” aufzubereiten (Data-Mining) und diese für Rettungskräfte zugänglich und nutzbar zu machen. Hierbei geht es insbesondere um Informationen und Beobachtungen, die die User etwa bei Unfällen, Bränden oder Umwelt- und Naturkatastrophen ihren Followern mitteilen. Ziel ist es, die vertrauenswürdigsten Tweets herauszufiltern und zu bewerten, damit diese Informationen zur besseren Einsatzsteuerung und auch zur Früherkennung von Gefahren eingesetzt werden können. Dieses Monitoring-Tool nennt sich “Twitcident” ( die Kombination aus “Twitter” und “accident” ( engl. für Unfall )) und kann die Nachrichten nach verschiedenen Kategorien, etwa Geodaten, sortieren. Twitcident basiert auf einem semantischen Suchverfahren, das die gesamten Datenmengen von Twitter durchstöbern kann.
- Technology Review – “Twitter für Lebensretter” (Artikel von Ben Schwan / 07.06.2012)
- Twitcident – Helping emergency services
