IuD Crowdsourcing – Ein experimentelles Forschungsprojekt

Unser experimentelles Forschungsprojekt  – IuD Crowdsourcing – befindet sich in den ersten Phasen. IuD steht  für Information und Dokumentation. Crowdsourcing für das gemeinsame Arbeiten mehrerer Personen an einem konkreten Projekt.

Hier ergeben sich Fragen nach Zielsetzungen, Organisation, Projektmanagement, Vorgehensmodellen und nicht zuletzt nach Entgeltreglungen. Das soll unser Startpunkt sein und wir laden hiermit zur Teilnahme am Austausch über die Ablauforganisation, oder auch als Beitragender  ein.

Erste Überlegungen:

  •  Der Arbeitsort ist im Netz
  • Als Werkzeug setzen wir z.Zt.  Zotero  (  www.zotero.org )  ein  : Mehrere AutorInnen können in eine Bibliothek Quellen sammeln. Nachteilig ist die (geringe) Übersicht, die Normierung in Listen, die aufwändigere Nachvollziehbarkeit wer was bearbeitet hat
  • Eine Plattform wie  www.clickworker.de   funktioniert mit der Aufteilung komplexerer Aufgaben in Minitasks. Diese werden konkret von einem “Clickworker” übernommen und auch direkt ( allerdings ebenso minimal ) vergütet. Meines Erachtens funktioniert dieses System bei Projekten, die sich in simple, unkreative Aufgaben zerlegen lassen. Weniger da, wo der Mehrwert der Crowd sich aus der kreativen Interaktion der Beteiligten speist.
  • In Frage käme die MediaWiki-Engine ( http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki ), die der Wikipedia, der Lobbypedia ( http://lobbypedia.de   ) sowie vielen weiteren Wissenssammlungen zugrunde liegt. Vorteile sind die Nachvollziehbarkeit, wer was wann geschrieben hat. Ebenso, dass der Zugang auf einen definierten Personenkreis beschränkt werden kann.
    Da hier JedeR JedeN verbessern kann, braucht diese Arbeitsweise eine positive Grundmotivation aller Beteiligten zueinander, damit keine Edit-Wars ausbrechen und Verbesserungen und Kritik als etwas Positives für das gemeinsame Projekt wahrgenommen werden können.
  • Eine Aufteilung in Teilprojekte mit konkret Verantwortlichen ist hier auch möglich.
  • Es sind mir keine Nachweis-Vergütungsfunktionen in der MediaWiki-Engine bekannt. Welche Entgeltregelungen genutzt werden, ist mir daher eine offen Frage und ier können Sie uns evtl. via Kommentar Funktion hier weiterhelfen

An dieser Stelle darf ich, Hendrik Lenk, mich als Teilnehmer des Projekts kurz vorstellen. Von Hause aus bin ich Umweltwissenschaftler, 33 Lenze, und als Seiteneinsteiger in den IuD-Bereich gelangt. Bei den Umweltschutzthematiken ist eine Interdisziplinarität immer gegeben und notwendig. Die Herausforderung mit Fachwissen zu hantieren und in Übersichtswissen zu transferieren war für mich seit jeher der springende Punkt. Jetzt also mit Erweiterung auf sonstige Fachdisziplinen. Ach ja, wohnen und leben tue ich im schönen Leipzig, wo fast immer die Sonne scheint…

Freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen.